Revit BIM in Hessen – Modellierung beauftragen (Angebot & Kosten)

Revit-basierte BIM-Modelle für Projekte in Hessen: strukturieren, prüfen und liefern – abgestimmt auf Use-Case, Leistungsphase und Abnahmekriterien. Sie erhalten vorab ein Angebot und eine nachvollziehbare Kosteneinschätzung.

Last updated: (Deutschland)
Hessen (Rhein-Main & landesweit) OpenBIM (IFC/BCF) Dokumentierte Checks Skalierbares Outsourcing
Revit BIM-Modellierung Angebot • Kosten • beauftragen Architektur & TGA-Schnittstellen
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Hessen-Kontext: typische BIM-Use-Cases im Rhein-Main & landesweit

In Hessen treffen dichte technische Gebäudeausrüstung, komplexe Umbauten im Bestand und enge Terminfenster häufig zusammen. Damit Revit-Modelle wirklich nutzbar sind, koppeln wir Modellierung an klare Ziele und messbare Abnahme.

Frankfurt am Main Wiesbaden Darmstadt Kassel Rhein-Main Süd- & Nordhessen

Wann Revit besonders sinnvoll ist

  • Genehmigung/Entwurf: konsistente Struktur, saubere Ableitungen, verständliche Modelllogik.
  • Ausführung/LPH 5: Detailtiefe, Kollisionsfreiheit und dokumentierte Regeln/Toleranzen.
  • Bestand: pragmatische Modellierung nach Datenlage (Pläne, IFC, Punktwolke) statt Wunsch-LOD.

Schnittstellen zu TGA & Koordination

Revit-Modelle entfalten Wert erst im Zusammenspiel: TGA-Fachmodelle, Koordinationsmodell, Issue-Prozess (BCF) und klare Zuständigkeiten. Deshalb definieren wir je Projekt: welche Checks, welche Outputs und welche Abnahme.

Praxisregel: Lieber ein sauberer, prüfbarer Scope mit dokumentierten Annahmen als ein „Maximal-LOD“, der weder terminlich noch fachlich abnahmefähig ist.

Outputs (typisch)

  1. Revit-Fachmodell (Architektur) nach Struktur/Naming
  2. IFC-Export (OpenBIM) inkl. dokumentierter Settings
  3. BCF-Tickets (Issues) + Status/Protokoll
  4. Optional: Pläne/Listen/Auswertungen (vereinbart)

Leistungsbausteine (klarer Scope statt „alles inklusive“)

Wir definieren Leistungsgrenzen, Annahmen und Abnahme so, dass Sie intern planen können: Aufwand, Termine, Risiko und Verantwortlichkeiten.

Baustein

Modellierung & Struktur

LOD/LOI nach Use-Case, Modellgliederung, Parameter/Pflichtattribute, Naming-Konventionen, Klassifikation (falls vorgegeben).

Baustein

IFC/OpenBIM-Lieferung

IFC-Version/MVD nach Vorgabe, Attribut-Mapping, Export-Setup, Dokumentation der Einstellungen, Übergabe paketiert.

Option

Bestand / Scan-to-BIM

Modellierung nach Datenlage (Pläne/PDF/DWG/IFC/Punktwolke), definierte Toleranzen, klare Abgrenzung „as-is“ vs „as-designed“.

Deliverables (vereinbartes Paket)

RVT-Modell
Architektur-Fachmodell, strukturierte Ansichten/Worksets nach Standard (falls gefordert).
IFC + Doku
Export-Settings, Mapping/Attribute, Versionsstand, Übergabeprotokoll.
BCF / Issues
Tickets, Status, Verantwortlichkeiten, Rückverfolgbarkeit (optional über CDE).
Für eine belastbare Kalkulation definieren wir gemeinsam: Ziel (Koordination/Ausführung/Bestand), LOD/LOI, Austauschformate, Liefertermine und Abnahmekriterien.

Qualität, Checks und Abnahme (prüfbar & nachvollziehbar)

Qualität ist kein „Gefühl“, sondern ein definierter Prüfpfad. Wir stimmen Standards ab und liefern Prüfergebnisse so, dass Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.

Abnahmekriterien (Beispiel-Checkliste)

  • Struktur/Naming & Modellgliederung (nach Vorgabe)
  • Pflichtattribute / Klassifikation (wo gefordert)
  • Toleranzen & Modellierungsregeln dokumentiert
  • IFC-Export reproduzierbar (Settings + Mapping dokumentiert)
  • Issues/BCF: Status, Verantwortliche, Closing-Regeln

Prüfpfad (typisch)

  1. Regeln fixieren: Naming, Attribute, Scope-Grenzen, Toleranzen.
  2. Model Checks: Struktur, Kollisionen (falls beauftragt), Plausibilitäten.
  3. Dokumentation: Reports, Änderungslog, Übergabeprotokoll.
  4. Abnahme: gegen Checkliste – nicht gegen „Erwartungen aus dem Kopf“.
Wenn bereits AIA/BAP existiert, übernehmen wir diese Vorgaben. Falls nicht, definieren wir eine pragmatische Minimal-Spezifikation als Abnahmebasis.

Kosten & Angebot: wovon die Kalkulation wirklich abhängt

Statt pauschaler „ab-Preise“ erhalten Sie eine nachvollziehbare Aufwandslogik. Konkrete Zahlen hängen vom Scope und der Datenlage ab.

Kostentreiber Was es verändert Wie Sie Aufwand reduzieren
Use-Case & Leistungsphase Genehmigung ≠ Ausführung: Detailtiefe, Regeln, Ableitungen. Ziele priorisieren (Koordination vs Ausführung), Abnahme sauber definieren.
LOD/LOI & Pflichtattribute Mehr Attribute/Klassifikation = mehr Prüf- und Pflegeaufwand. Nur Attribute verlangen, die downstream wirklich genutzt werden.
Datenlage RVT/IFC/DWG/PDF/Punktwolke beeinflusst Geschwindigkeit und Risiken. Grundlagen konsolidieren, Koordinaten/Referenzen früh fixieren.
Teilmodelle & Schnittstellen Mehr Gewerke/Modelle → mehr Koordination/Issues/Iteration. BCF-Regeln, Verantwortlichkeiten und „Freeze-Meilensteine“ vereinbaren.
Liefertermine Kurze Deadlines erhöhen Parallelisierung und Abstimmungsbedarf. Zwischenlieferungen planen (MVP-Lieferung, dann Ausbau).

Typische Angebotsmodelle

  • Fixpreis-Paket: klarer Scope + definierte Abnahme, planbar für beide Seiten.
  • Time & Materials: wenn Scope noch offen ist, mit Cap/Meilensteinen für Kontrolle.
  • Hybrid: Basispaket fix, Ergänzungen nach Aufwand (z. B. zusätzliche Attribute/Use-Cases).

Ablauf in 5 Schritten

Ein kompakter Prozess, der Transparenz schafft – insbesondere bei Outsourcing-Paketen.

1

Briefing & Scope-Freeze

Ziel/Use-Case, LOD/LOI, Outputs, Regeln, Abnahme. Klare Grenzen und Annahmen.

2

Daten-Setup

RVT/IFC/DWG/PDF/Punktwolke, Koordinaten, Standards, Zugänge (CDE/Cloud).

3

Modellierung

Umsetzung nach Regeln, dokumentierte Annahmen, strukturierte Zwischenstände.

4

Checks & Issues

Model Checks, (falls beauftragt) Koordination/Clash, BCF-Workflow, Reports.

5

Übergabe & Abnahme

Lieferpaket (RVT/IFC/BCF), Doku, Abnahme gegen Checkliste – revisionssicher.

Was wir vom Auftraggeber benötigen

Je präziser die Eingaben, desto schneller, planbarer und kosteneffizienter wird die Umsetzung.

  • Objekttyp (Hochbau/Industrie/Bestand) und Leistungsphase (Entwurf/Genehmigung/Ausführung/Bestand).
  • Vorhandene Grundlagen: RVT/IFC/DWG/PDF, Koordinatensystem, Referenzen; optional Punktwolke (E57/RC/…).
  • BIM-Ziele (Koordination, Mengen, 4D/5D, FM) und gewünschte Outputs (RVT/IFC/BCF, Pläne, Listen).
  • Anforderungen: LOD/LOI, Naming-Konventionen, Klassifikation, Pflichtattribute (AIA/BAP falls vorhanden).
  • Termine, Ansprechpartner und Kommunikationsweg (CDE/BCF, Meetings, Protokolle).

Passende Leistungen

Leistungen in Hessen

Direkt zu den passenden Landingpages nach Gewerk (Angebot/Kosten/beauftragen).

Diese Services werden häufig zusammen beauftragt.

Empfohlen

BIM-Koordination, Kollisionsprüfung, BCF-Issue-Management

Koordinationsmodell, Clash Detection, BCF-Workflow, Protokolle & Modellprüfberichte. ACC/BIM 360, Navisworks/Revizto möglich.

Empfohlen

IFC/OpenBIM: Austausch, Model Check, Datenqualität

IFC-Modelle erstellen, Export-Settings, Attributmapping, Validierung & Model Check. BCF für Issue-Management, klare MVD/IFC-Versionen.

Empfohlen

Modellbasierte Ausführungsplanung & Werkplanung (BIM)

BIM in der Ausführungsplanung: detaillierte Modelle, Ableitungen, Prüfungen, Kollisionsfreiheit, Übergabepaket für Bau/Produktion. Fokus LPH 5.

FAQ

Wovon hängen Angebot und Kosten für Revit BIM in Hessen ab?

Maßgeblich sind Ziel/Use-Case (Koordination, Genehmigung, Ausführung), LOD/LOI, Datenlage (RVT/IFC/DWG/PDF/Punktwolke), benötigte Attribute/Klassifikation, Anzahl der Teilmodelle sowie Liefertermine. Danach definieren wir Scope und Abnahmekriterien.

Welche Unterlagen reichen für ein belastbares Angebot?

Kurz reichen: Projektart, Leistungsphase, gewünschte LOD/LOI, vorhandene Grundlagen (RVT/IFC/DWG/PDF bzw. Punktwolke) sowie gewünschte Outputs (RVT/IFC/BCF, Pläne, Listen). Optional helfen AIA/BAP und Namenskonventionen.

Liefern Sie RVT oder auch IFC/BCF (OpenBIM)?

Je nach Auftrag liefern wir RVT und/oder IFC (Version/MVD nach Vorgabe) sowie BCF für Issues. Export-Einstellungen, Mapping und Prüfergebnisse dokumentieren wir, damit die Übergabe nachvollziehbar bleibt.

Wie sichern Sie Qualität und Abnahmefähigkeit?

Über definierte Standards (Struktur, Naming, Pflichtattribute), wiederholbare Model Checks, Toleranzen/Regeln sowie dokumentierte Reports und eine Abnahme-Checkliste. Änderungen werden versioniert und nachvollziehbar kommuniziert.

Arbeiten Sie in Hessen remote und deutschlandweit?

Ja. Die Leistungserbringung erfolgt typischerweise remote. Abstimmungen laufen über Meetings/CDE/BCF-Tickets. Regionale Termine sind nach Projektbedarf möglich; der Standardprozess ist digital und dokumentiert.

Wie schnell können Sie starten?

Nach Klärung von Scope, Datenlage und Zugängen (CDE/Cloud) ist ein Start in der Regel kurzfristig möglich. Die konkrete Vorlaufzeit hängt von Umfang, Lieferterminen und Abstimmungsaufwand ab.

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