IFC/OpenBIM in Deutschland: IFC-Export, Model Check und Datenqualität

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OpenBIM liefert nur dann verlässliche Ergebnisse, wenn Version, MVD, Attribute und Struktur stimmen. Wir setzen IFC-Exporte auf, mappen Attribute, prüfen Modelle nachvollziehbar und liefern BCF-Issues plus Prüfbericht – abnahmefähig und dokumentiert.

Deutschlandweit IFC/BCF-Workflow Prüfberichte & Abnahme Remote & skalierbar
IFC / OpenBIM Model Check & Validierung ISO 19650-orientiert

Hinweis: Umfang, Termine und Standards hängen von Projektziel, Datenlage und Vorgaben (z. B. MVD, Pflichtattribute, Klassifikation) ab.

Warum OpenBIM scheitert (und wie wir es messbar machen)

Typische Fehlerbilder im IFC-Austausch

  • Falsche Version/MVD: Der Export passt nicht zum Use-Case (z. B. Koordination vs. Übergabe).
  • Attribute fehlen/inkonsistent: Pflichtfelder, Klassifikation oder Psets sind nicht sauber gemappt.
  • Koordinaten/Einheiten: Modelle liegen versetzt, Maßstäbe stimmen nicht oder Achsen sind gedreht.
  • Struktur & Naming: Ebenen, Bauteiltypen, Container und Benennung sind nicht regelkonform.
  • „Unprüfbare“ Übergabe: Keine klaren Toleranzen, keine Checkliste, keine Abnahmekriterien.

Qualitätskriterien, die man prüfen kann

Wir definieren prüfbare Regeln (Scope) und liefern Nachweise: Checkliste, Prüfbericht, BCF-Issues. So wird aus „IFC exportiert“ ein abnahmefähiges Lieferpaket.

Praxisorientiert: Wir dokumentieren Annahmen (z. B. Toleranzen, Filterregeln, Mapping-Logik), damit Ergebnisse reproduzierbar bleiben – auch bei Folgelieferungen.

Leistungsumfang (Scope) – klar definiert, prüfbar, abnahmefähig

Wir arbeiten mit klaren Leistungsdefinitionen, damit Planungs-, Koordinations- oder Produktionsziele zuverlässig erreicht werden. Typische Parameter: LOD/LOI, IFC/BCF, Modellstruktur, Prüfpfad, Übergabe & Abnahme.

  • Transparenter Scope: Was ist enthalten, was nicht (Grenzen, Annahmen, Toleranzen).
  • Messbare Qualität: Regeln, Checklisten, Prüfberichte – nachvollziehbar dokumentiert.
  • BCF-Workflow: Issues mit Priorität/Status, Rückmeldeschleife, Protokoll-Logik (optional via CDE).

Typische Deliverables

  • IFC-Export-Setup (Version, MVD, Property Sets) und Attributmapping
  • Model Check: Geometrie, Semantik/Attribute, Struktur, Konsistenz
  • BCF-Rückmeldungen (Issues) mit Priorisierung, Status und Verantwortlichkeiten
  • Prüfbericht inkl. Checkliste und Empfehlungen zur Datenqualität
Für eine belastbare Kalkulation definieren wir gemeinsam: Ziel (Koordination, Ausführung, Fertigung), LOD/LOI, Austauschformate, Liefertermine und Abnahmekriterien.

Export-Checkliste (Revit/Tekla/…) – 10 Punkte vor der Übergabe

Diese Punkte reduzieren Nacharbeit und verhindern typische „IFC-Überraschungen“ beim Import.

Prüfpunkt Worauf es ankommt
IFC-Version IFC2x3/IFC4 passend zum Projekt und zu den Zielsystemen. Entscheidung wird dokumentiert.
MVD Coordination/Reference View (oder Vorgabe des Auftraggebers). Keine „Default-Exports“ ohne Ziel.
Koordinaten Projektbasis, Nullpunkt, Rotation, ggf. Georeferenzierung – damit Modelle deckungsgleich sind.
Einheiten Maßstab, Längeneinheiten und Rundungen prüfen (sonst entstehen Scheingenauigkeiten).
Mapping Pflichtattribute, Klassifikation, Psets – konsistent, wiederholbar, nachvollziehbar.
Filterregeln Welche Kategorien/Objekte werden exportiert, welche bewusst ausgeschlossen – mit Begründung.
Struktur Container/Layer/Worksets, Naming und Typ-/Instanzlogik – damit Auswertung möglich bleibt.
Geometrie Vereinfachung vs. Detailgrad (LOD) – „zu schwer“ ist genauso problematisch wie „zu dünn“.
Konsistenz Duplikate, falsche Typen, leere Felder, abweichende Klassifikationen – vor Abgabe bereinigen.
Abnahme Checkliste + Report + BCF-Issues (falls nötig) – damit die Übergabe prüfbar und abnahmefähig ist.

Ergebnis: weniger Reibung bei Import/Koordination und klarere Verantwortlichkeiten, wenn Issues über BCF laufen.

Ablauf in 5 Schritten

Kompakt, prüfbar und dokumentiert – von Briefing bis Abnahme.

1

Briefing & Zieldefinition

Use-Cases, Leistungsphase, LOD/LOI, IFC/BCF, Abnahmekriterien und Toleranzen.

2

Datenübernahme

RVT/IFC/DWG/PDF/TEKLA, Koordinaten, Standards, Zugänge (CDE/Cloud).

3

Umsetzung

Export-Setup, Mapping, ggf. Korrekturen – alle Annahmen werden dokumentiert.

4

Qualitätssicherung

Model Checks: Geometrie, Semantik/Attribute, Struktur, Konsistenz; BCF-Issues falls nötig.

5

Übergabe & Abnahme

Lieferpaket (IFC/BCF/Report). Abnahme anhand definierter Kriterien.

Was wir vom Auftraggeber benötigen

Je präziser die Eingaben, desto schneller und wirtschaftlicher wird die Umsetzung.

  • Objekttyp (Hochbau, Industrie, Infrastruktur, Bestand) und Leistungsphase (Entwurf/Genehmigung/Ausführung/Bestand).
  • Vorhandene Daten: RVT/IFC/DWG/PDF/TEKLA, Koordinatensystem, ggf. Punktwolke (E57/RC/…).
  • BIM-Ziele (Koordination, Mengen, 4D/5D, FM/Digitaler Zwilling) und Ziel-Outputs.
  • Anforderungen: LOD/LOI, Namenskonventionen, Klassifikation, Pflichtattribute (falls vorhanden).
  • Termine und gewünschter Kommunikationsweg (CDE/BCF, Meetings, Protokolle).

Praxis-Workflow: BCF statt „E-Mail-Listen“

BCF schafft Struktur: wer macht was, bis wann, mit welchem Nachweis – ohne dass Issues im Chat verschwinden.

Issue anlegen

Fundstelle, Screenshot/Ansicht, Regelverstoß, Priorität – eindeutig beschrieben.

Status verfolgen

Offen → In Arbeit → Gelöst → Verifiziert. Klare Verantwortlichkeiten.

Abnahme absichern

BCF-Historie + Prüfbericht + Checkliste: nachvollziehbar, revisionssicher, wiederholbar.

Passende Leistungen

Diese Services werden häufig zusammen beauftragt.

Empfohlen

BIM-Koordination, Kollisionsprüfung, BCF-Issue-Management

Koordinationsmodell, Clash Detection, BCF-Workflow, Protokolle & Modellprüfberichte. ACC/BIM 360, Navisworks/Revizto möglich.

Empfohlen

BIM-Management & ISO 19650 – Prozesse, CDE, Qualitätssicherung

Informationsmanagement nach ISO 19650: Rollen, Workflows, CDE-Setup, Namenskonventionen, Datenlieferpläne, Model Checks und Abnahme.

Empfohlen

Revit BIM-Modellierung Architektur

Revit BIM Modellierung für Architektur: LOD 200–400, Familien/BIM Content, IFC-Export, Pläne & Mengen. Für Koordination und Projektabgabe.

FAQ

Welche IFC-Version (IFC2x3 oder IFC4) ist die richtige?

Das hängt vom Use-Case und den Systemen der Beteiligten ab. Wir klären Version, MVD und Pflichtattribute vorab und dokumentieren die Export-Regeln, damit die Übergabe abnahmefähig ist.

Welche Eingaben brauchen Sie für IFC-Export und Model Check?

Kurz reichen: Projektziel (Koordination/Ausführung/Fertigung), LOD/LOI, vorhandene Daten (RVT/IFC/DWG/PDF bzw. TEKLA), gewünschte Outputs (IFC/BCF/Reports) sowie Standards (Naming, Attribute, Klassifikation), falls vorhanden.

Liefern Sie BCF-Issues und Prüfberichte mit nachvollziehbaren Regeln?

Ja. Wir liefern BCF-Tickets mit Priorität/Status sowie Prüfberichte und Checklisten. Regeln und Toleranzen werden im Scope festgehalten, damit Ergebnisse reproduzierbar sind.

Arbeiten Sie deutschlandweit und remote?

Ja. Leistungserbringung erfolgt typischerweise remote. Abstimmungen laufen über Teams/Meet, CDE/Cloud und BCF-Workflows. Standortbezug ist optional und projektabhängig.

Wie schnell können Sie starten?

Nach Klärung von Scope, Datenlage und Zugängen (CDE/Cloud) ist ein Start meist kurzfristig möglich. Der konkrete Zeitplan hängt vom Umfang und den Lieferterminen ab.