Setup & Standards
Projektregeln (Naming, Attribute), Koordinaten, Clash-Matrix, Toleranzen, Status-Workflow (BCF/CDE).
Wir bündeln Fachmodelle zu einem Koordinationsmodell, führen regelbasierte Kollisionsprüfungen (Clash Detection) durch, erstellen BCF-Tickets und dokumentieren Entscheidungen – damit Abgaben robust, nachvollziehbar und terminplanfähig bleiben.
In der Praxis entstehen die meisten Konflikte an Gewerke-Schnittstellen (TGA ↔ Tragwerk ↔ Architektur). Eine saubere Clash-Strategie reduziert Rückfragen, Nachträge und vermeidet „späte Überraschungen“ kurz vor Abgabe.
Typische Konfliktfelder
TGA-Trassen, Durchbrüche, Schächte
Output
BCF-Tickets & Reports
Arbeitsweise
Remote, CDE-basiert
Ein klarer Ablauf macht Ergebnisse vergleichbar – und verhindert, dass „Clash Listen“ zu einem Selbstzweck werden.
Projektregeln (Naming, Attribute), Koordinaten, Clash-Matrix, Toleranzen, Status-Workflow (BCF/CDE).
Koordinationsmodell erstellen, regelbasiert prüfen, Konflikte klassifizieren (hard/soft) und priorisieren.
BCF-Tickets mit Views/Screens, Verantwortlichkeiten, Kommentaren; Koordinationsrunden remote möglich.
Prüfreport + kurzes Protokoll, definierte Abnahmekriterien, Lieferpaket strukturiert über CDE oder abgestimmten Export.
Wir dokumentieren Regeln und Ergebnisse so, dass Entscheidungen später nachvollziehbar bleiben (intern, gegenüber Bauherrn, oder bei Übergaben zwischen Teams).
| Baustein | Worum es geht | Typischer Output |
|---|---|---|
| Clash-Matrix | Definition hard/soft clashes, Toleranzzonen (z. B. Dämmung/Installationsräume), Prioritäten je Gewerk. | Abgestimmte Matrix + Regeln, versioniert |
| BCF-Workflow | Statuslogik (open / in progress / resolved), Verantwortlichkeiten, Kommentare, Nachweise. | BCF-Tickets inkl. Views/Screens |
| Model Check | Struktur-/Attributprüfung, Naming, Konsistenz, Export-Qualität (IFC/Version/MVD nach Vorgabe). | Prüfreport, Liste Regelverstöße |
| Koordinationsprotokoll | Entscheidungen, offene Punkte, Termin- und Verantwortlichkeitszuordnung. | Kurzes Protokoll + Maßnahmenliste |
| Toolchain (optional) | Arbeit in/mit ACC/BIM 360, Navisworks, Revizto (je nach Projektvorgabe). | Lieferpaket über CDE oder abgestimmte Exporte |
Je sauberer Inputs und Abnahmekriterien, desto schneller werden Zyklen und desto weniger Iterationen sind nötig.
Statt pauschaler Versprechen: Welche Parameter den Aufwand real beeinflussen (transparent und prüfbar).
Mehr Gewerke und häufige Modellwechsel erhöhen Koordinationsaufwand. Unklare Strukturen führen zu Zusatzschleifen.
Eine saubere Clash-Matrix spart Zeit in späteren Zyklen. Spezial-Use-Cases (z. B. Durchbruchsplanung) sind aufwandsrelevant.
Wöchentlich vs. 14-tägig, Umfang der Reports/Protokolle, Abnahme-Checklisten und CDE-Prozesse beeinflussen das Paket.
Für den Start reichen meist: RVT/IFC (Fachmodelle), Projektkoordinaten, gewünschte Use-Cases, LOD/LOI, Regeln/Toleranzen (falls vorhanden) sowie Ziel-Outputs (BCF, Reports, Protokolle). Optional: Zugriff auf CDE/ACC/BIM 360.
Ja. Wir unterstützen OpenBIM-Workflows (IFC/BCF) und stimmen Version/MVD sowie Namings, Attribute und Prüfregeln projektspezifisch ab. Navisworks/Revizto/ACC bzw. ein CDE nach Vorgabe sind möglich.
Wir arbeiten mit einer Clash-Matrix: harte vs. weiche Konflikte, Toleranzzonen (z. B. für Dämmungen/Installationsräume), Priorisierung nach Gewerken und Status-Workflow im BCF-System. Die Matrix wird vorab abgestimmt und dokumentiert.
Typisch: Koordinationsmodell (IFC/RVT-Aggregation nach Regeln), BCF-Issues inkl. Screens/Views, Prüfreport (z. B. Regelverstöße/Clash-Übersicht), sowie ein kurzes Protokoll mit offenen Punkten und Verantwortlichkeiten.
Nach Scope-Klärung und Datenzugang ist ein kurzfristiger Start möglich. Abstimmungen laufen remote über Teams/Meet und über BCF-Tickets bzw. im CDE. Der Rhythmus (wöchentlich/14-tägig) hängt von Terminplan und Modellreife ab.