Tekla Structures: Stahlbau-Modellierung & Werkstattplanung

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Ausführungsreife Tekla-Modelle für Stahlbau — mit klar definiertem Scope, prüfbarer Qualität und konsistenter Ableitung von Werkstattzeichnungen, Listen und (bei Bedarf) DSTV/NC1.

Deutschlandweit (remote) Werkstatt & Montagefokus DSTV/NC1 optional OpenBIM (IFC/BCF)
Tekla / Stahlbau Leistungsumfang • Deliverables • Abnahme ISO 19650-orientiert
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Hinweis: Leistungsinhalt, Detailgrad (LOD/LOI), Toleranzen und Exportregeln werden projektspezifisch vereinbart.

Warum Tekla im Stahlbau

Tekla ist stark, wenn es nicht nur um „3D“, sondern um Fertigung, Montage und nachvollziehbare Ableitungen geht.

Ausführungsreife statt „nur 3D“

  • Bauteile & Assemblies
    Struktur, Positionslogik, Attribute und Ausgaben konsistent.
  • Zeichnungen & Listen
    Werkstatt-/Übersichtszeichnungen, Stücklisten, Materiallisten — abgestimmt.
  • Exports (optional)
    DSTV/NC1 oder IFC/BCF — nur wenn Projektvorgaben geklärt sind.

Deliverables & Formate (klar definiert)

Sie bekommen ein abgestimmtes Übergabepaket — inklusive Abnahmekriterien. Das reduziert Reibungsverluste zwischen Modell, Zeichnungen und Produktion.

Tekla-Modell
Ausführungsreif (Scope-abhängig), inkl. Struktur/Attribute, dokumentierte Annahmen.
Zeichnungen
Werkstatt-, Übersichts- und Montagezeichnungen (DWG/PDF nach Vereinbarung).
Listen
Bauteil-, Material- und Assembly-Listen; Reports/Exporte je nach Standard.
DSTV/NC1
Optional: CNC-/NC1-Daten nach abgestimmten Exportregeln und Prüfhinweisen.
OpenBIM
Optional: IFC (Version/MVD nach Vorgabe) und BCF für Issue-Management.

Übergabe & Abnahme

Damit „fertig“ messbar ist: wir definieren vorab Regeln, Toleranzen, Prüfpunkte und Abnahmeweg.

  • Scope & Grenzen: Was enthalten ist, was bewusst nicht (inkl. Annahmen).
  • Qualitätsnachweise: Prüflisten, Reports, dokumentierte Änderungen.
  • Review-Schleifen: BCF/Protokolle, klare Versionierung, nachvollziehbare Entscheidungen.
Für eine belastbare Kalkulation klären wir gemeinsam Ziel (Werkstatt/Montage/Koordination), LOD/LOI, Ausgabeformate, Terminplan und Abnahmekriterien.

Arbeitsablauf (prüfbar in Paketen)

Transparenter Prozess mit klaren Zwischenständen — geeignet für Outsourcing ohne Kontrollverlust.

1

Kick-off & Standards

Datencheck, Ziele, LOD/LOI, Namenskonventionen, Attribute, Zeichnungs-/Listenregeln, Abnahme.

2

Datenübernahme

TEKLA/IFC/DWG/PDF, Koordinaten, Referenzen, ggf. CDE/Cloud-Zugänge.

3

Modellierung & Detailierung

Bauteile, Assemblies, Details; Änderungen werden dokumentiert und versionssicher geführt.

4

QA / Model Checks

Struktur-/Attributchecks, Plausibilität, Ableitungschecks (Zeichnungen/Listen), Reports.

5

Übergabe & Review

Lieferpaket, BCF-Issues, Feedbackrunde. Offene Punkte werden klar getrackt.

6

Abnahme

Abnahme nach Checkliste: Scope erfüllt, Prüfpunkte ok, Übergabestruktur vollständig.

Qualität, Standards, Nachvollziehbarkeit

Qualität ist nicht „Gefühl“, sondern Regelwerk + wiederholbare Checks. So bleiben Modell, Zeichnungen und Listen konsistent.

  • Namenskonventionen & Attribute
    Pflichtattribute, Klassifikation, Positions-/Assembly-Logik, Export-Mapping.
  • Zeichnungs-/Listenregeln
    Einheitliche Darstellung, Filterlogik, Stände, Nummernkreise.
  • Konsistenzprüfungen
    Modell ↔ Zeichnungen ↔ Listen: Abweichungen werden gezielt gefunden und behoben.
  • Dokumentierte Abnahme
    Prüfreports + Checkliste, damit „fertig“ auditierbar ist.

Kosten & Aufwand — was treibt die Kalkulation

Neutral und planbar: wir zeigen transparent, welche Faktoren Aufwand und Risiko beeinflussen.

  1. Datenlage: Vollständigkeit, Aktualität, Koordinaten, Referenzen.
  2. Umfang: Anzahl Bauteile/Assemblies, Varianten, Tonnage (als grobe Proxy).
  3. Detailgrad: LOD/LOI, Anzahl Zeichnungstypen, Detailebene/Verbindungen (im Scope).
  4. Outputs: Listen, Reports, DSTV/NC1, IFC/BCF — je nach Standard.
  5. Terminplan: Parallelisierung, Fixtermine, Anzahl Review-Schleifen.
Nach kurzem Briefing erhalten Sie eine klare Aufwandslogik (Pakete/Milestones) statt pauschaler Unschärfe.

Kurze Projektstory (Beispielablauf)

Ein typisches Muster aus der Praxis — als Orientierung, wie wir Scope, Qualität und Übergabe strukturiert halten.

Ausgangslage

Ein Stahlbau-Teilprojekt mit engem Fertigungstermin: vorhandene IFC/DWG-Grundlagen, aber uneinheitliche Positionslogik und wechselnde Zeichnungsanforderungen je Nachunternehmer.

Umsetzung

Wir definieren zuerst Standards (Attribute, Nummernkreise, Zeichnungsfilter), ziehen dann Modellpakete in festen Iterationen durch und dokumentieren Änderungen über BCF/Protokolle.

Ergebnis

  • Zeichnungen/Listen konsistent mit Modellstand, weniger Nacharbeit in der Ableitung.
  • Abnahme nach Checkliste (klar: was ist „fertig“), nachvollziehbar für interne QS.
  • Optionales Übergabepaket inkl. IFC/BCF für Koordination und Nachverfolgung.

Dieses Story-Pattern ist bewusst anders strukturiert als auf anderen Seiten der Kategorie (Anti-Template).

Was wir vom Auftraggeber benötigen

Je präziser die Eingaben, desto schneller und wirtschaftlicher wird die Umsetzung.

  • Ziel & Use-Case: Werkstatt, Montage, Koordination; gewünschte Outputs (Zeichnungen/Listen/DSTV/IFC/BCF).
  • Vorhandene Daten: TEKLA/IFC/DWG/PDF, Koordinatensystem, Referenzen, ggf. CDE-Zugänge.
  • Anforderungen: LOD/LOI, Namenskonventionen, Klassifikation, Pflichtattribute (falls vorhanden).
  • Termine, Meilensteine, Anzahl Review-Schleifen und Kommunikationsweg (BCF/Meetings/Protokolle).
  • Optional: Zeichnungsstandard, Nummernkreise, Exportvorgaben (z. B. NC1/DSTV-Regeln).

Passende Leistungen

Diese Services werden häufig kombiniert, wenn neben Werkstattplanung auch Koordination oder OpenBIM-Austausch gefragt ist.

Empfohlen

Tekla Structures: Bewehrung, Ortbeton & Betonfertigteile

3D Schal- und Bewehrungsplanung in Tekla: Biegelisten, Bewehrungskörbe, Fertigteillisten, ausführungsreife Modelle und Ableitungen.

Empfohlen

IFC/OpenBIM: Austausch, Model Check, Datenqualität

IFC-Modelle erstellen, Export-Settings, Attributmapping, Validierung & Model Check. BCF für Issue-Management, klare MVD/IFC-Versionen.

Empfohlen

BIM-Koordination, Kollisionsprüfung, BCF-Issue-Management

Koordinationsmodell, Clash Detection, BCF-Workflow, Protokolle & Modellprüfberichte. ACC/BIM 360, Navisworks/Revizto möglich.

FAQ

Liefern Sie DSTV/NC1 und CNC-Daten?

Ja, sofern es im Scope vereinbart ist. Wir klären vorab Profile, Attribute, Exportregeln und Prüfhinweise (z. B. NC1/DSTV, Zeichnungsstandards, Positionslogik) und liefern die Daten als abgestimmtes Übergabepaket.

Welche Eingaben brauchen Sie für ein belastbares Angebot?

Kurz reicht: Projektart, Ziel (Werkstatt/Montage/Koordination), gewünschte LOD/LOI, vorhandene Daten (TEKLA/IFC/DWG/PDF) sowie gewünschte Outputs (Zeichnungen, Listen, DSTV/NC1, IFC/BCF). Danach definieren wir Standards, Toleranzen und Abnahmekriterien.

Arbeiten Sie deutschlandweit und remote?

Ja. Die Umsetzung erfolgt typischerweise remote. Abstimmungen laufen über Teams/Meet, CDE/Cloud und BCF-Tickets; Übergaben erfolgen strukturiert mit klarer Versionierung.

Wie stellen Sie Konsistenz zwischen Modell, Zeichnungen und Listen sicher?

Über definierte Namens-/Attributregeln, wiederholbare Model Checks, Zeichnungs-/Listen-Checks sowie dokumentierte Prüfergebnisse. Abnahme erfolgt anhand einer gemeinsam festgelegten Checkliste.

Wovon hängen Kosten und Dauer ab?

Von Datenqualität, Umfang (Tonnage/Anzahl Bauteile), Detailgrad (LOD/LOI), Anzahl Zeichnungstypen, benötigten Listen/Exports, Termindruck sowie Anzahl Iterationen/Reviews. Nach dem Briefing bekommen Sie eine klare, nachvollziehbare Kalkulation.

Welche Formate liefern Sie zusätzlich?

Je nach Auftrag: TEKLA, IFC (Version/MVD nach Vorgabe), BCF für Issues, DWG/PDF für Zeichnungen sowie strukturierte Listen/Reports. Übergaben erfolgen als abgestimmtes Paket oder über ein CDE.

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