Last updated: January 12, 2026

Revit BIM-Modellierung Architektur (Deutschland)

Wir erstellen oder konsolidieren Architektur-Fachmodelle in Autodesk Revit: klarer Scope, saubere Struktur, konsistente Attribute/Parameter und ein Übergabepaket, das in Koordination und Projektabgabe funktioniert.

Deutschlandweit LOD 200–400 OpenBIM (IFC/BCF) Prüfbare Abnahme
Revit / Architektur (AR) Scope • Kosten-Treiber • Deliverables ISO 19650-orientiert

Für Koordination

Revit-Fachmodell, das sauber in ein Koordinationsmodell passt: klare Ebenen, Räume, Bauteilklassen und Attribute.

Für Abgabe & Austausch

IFC-Export nach Vorgabe (Version/MVD), dokumentierte Einstellungen, optional BCF-Issues für Rückmeldeschleifen.

Für Ausführung (LPH 5)

Wenn vereinbart: detailliertere Modellierung, Ableitungen, Listen und definierte Toleranzen für prüfbare Übergaben.

Warum Revit-Fachmodelle in der Architektur

Ein gutes AR-Fachmodell ist nicht „viel Geometrie“, sondern eine belastbare Datenbasis: nachvollziehbar, prüfbar, austauschfähig. Genau das reduziert Rückfragen in der Koordination und verhindert teure Nacharbeiten kurz vor Abgabe.

Ziele, die das Modell abdecken soll

  • Koordination: konsistente Bauteilklassen, Ebenen/Grids, Räume/Zonen, klare Abhängigkeiten.
  • Abgabe: definierte IFC-Einstellungen, Attributmapping, dokumentierte Übergaberegeln.
  • Ausführung: (falls beauftragt) höhere Detailtiefe, definierte Toleranzen, ableitbare Listen/Pläne.

Was Sie am Ende bekommen (kurz)

  • Revit-Fachmodell Architektur (LOD/LOI nach Briefing)
  • Dokumentierter IFC-Export (Version/MVD nach Vorgabe) + optional BCF
  • Auf Wunsch: Familien/BIM Content nach Naming/Parametern
  • Abnahmefähig: Regeln, Checks, Status-Protokoll (Scope-gebunden)
Hinweis zur Kalkulation: Wir definieren zuerst den Scope (Ziel, LOD/LOI, Outputs, Termine, Abnahmekriterien). Damit sind Aufwand und Lieferpaket planbar — ohne „Überraschungen“ am Ende.

Leistungspakete (klarer Scope statt „alles“)

Die Pakete lassen sich kombinieren. Entscheidend ist, was Ihr Projekt wirklich braucht: Koordination, Abgabe, Ausführung oder Bestandskonsolidierung.

Typische Pakete

Modellaufbau & Konsolidierung

Aufbau/Überarbeitung eines AR-Fachmodells aus RVT/IFC/DWG/PDF. Fokus: Struktur, Ebenen, Räume, Kategorien, konsistente Parameter.

Familien / BIM Content

Parameterisierte Familien nach Standard: Naming, Typ-/Instanzparameter, Shared Parameters, Klassifikationen (falls vorgegeben).

OpenBIM (IFC/BCF) & Übergabepaket

IFC-Export inkl. Settings-Doku, Attributmapping und optional BCF-Issue-Pakete für Koordination/Abnahme.

Planableitung / Listen (wenn vereinbart)

Ansichten/Pläne, Layouts, Mengenlisten/Auswertungen als definierter Output — nur wenn im Scope ausdrücklich enthalten.

Mini-Szenario (Beispiel)

Beispiel: Sanierung eines Büro-Bestands in Hessen. Eingangsdaten: PDF-Pläne + DWG, uneinheitliche Layer. Ziel: LOD 300, IFC-Abgabe nach Vorgabe, Kollisionsschleifen via BCF. Ergebnis: konsolidiertes AR-Modell mit dokumentiertem Export-Profil und Abnahme-Checkliste (Scope-gebunden).

Was wir explizit definieren

  • LOD/LOI, Modellgrenzen und Annahmen
  • Pflichtattribute, Klassifikation und Naming
  • Übergabeformate (RVT/IFC/BCF) und Prüfkriterien
  • Termine, Iterationen und Kommunikationsweg

Qualität & Abnahme

Qualität ist nur dann hilfreich, wenn sie messbar ist. Deshalb arbeiten wir mit Regeln, wiederholbaren Checks und dokumentierten Ergebnissen.

Checks (typisch)

  • Struktur & Naming: Ebenen, Grids, Kategorien, Views (nach Scope)
  • Attribute/Parameter: Pflichtfelder, Typ/Instanz-Logik, Konsistenz
  • Export-Logik: IFC-Settings, Mapping, Model-Hygiene
  • Nachvollziehbarkeit: Änderungslogik, Annahmen, Abnahme-Punkte

Abnahme — wie wir es „prüfbar“ machen

  1. Scope-Dokument (was drin ist / was nicht)
  2. Checkliste + kurzer Report (bei Übergabe)
  3. IFC-Export-Profil dokumentiert (Version/MVD/Mapping)
  4. Optional: BCF-Pakete für Issues + Status

Ablauf (6 Schritte)

Der Ablauf bleibt schlank, aber kontrolliert. Iterationen und Lieferpunkte werden vorab festgelegt.

1) Scope & Ziele

Use-Cases, LOD/LOI, Outputs, Standards, Abnahmekriterien.

2) Daten & Setup

RVT/IFC/DWG/PDF, Koordinaten, Namensregeln, Zugänge (CDE/Cloud).

3) Modellierung

Umsetzung nach Regeln; Annahmen werden dokumentiert.

4) QS & Korrekturen

Checks, Konsistenz, Export-Vorprüfung, ggf. Issue-Schleife.

5) Übergabe

RVT/IFC/BCF + Report/Checkliste als abgestimmtes Paket.

6) Abnahme

Abnahme anhand Kriterien; Abschluss inkl. kurzer Doku.

Aufwand & Kosten – wovon hängt es ab?

Wir nennen Aufwand erst dann „belastbar“, wenn Scope und Datenlage klar sind. Die folgenden Treiber helfen, realistisch zu planen.

Treiber Typische Auswirkung Wie wir es steuern
LOD/LOI & Modellgrenzen Höhere Detailtiefe = mehr Modellierungs- und Prüfaufwand. LOD/LOI pro Bauteilgruppe definieren; „was nicht drin ist“ schriftlich festhalten.
Datenlage (RVT vs. DWG/PDF) Heterogene Inputs erhöhen Konsolidierungsaufwand. Input-Check, Annahmenliste, klare Prioritäten (z. B. Bereiche zuerst).
IFC-Vorgaben / MVD Mapping/Settings können komplex sein. Exportprofil testen, dokumentieren, Abnahmekriterien am IFC ausrichten.
Familien / Parametrik Bibliothekserstellung ist „eigener Scope“. Standardisieren: Naming, Parameter, Typenstrategie; Prioritätenliste.
Termine & Iterationen Kürzere Fristen = parallele Arbeit / mehr Abstimmung. Lieferpunkte definieren; BCF-Workflow für Feedback; fixe Review-Slots.
Wenn Ihnen noch Details fehlen (z. B. Standards je Projekt), arbeiten wir mit neutralen, üblichen Annahmen und dokumentieren sie transparent — „depends on project/location“, aber prüfbar und nachvollziehbar.

Was wir vom Auftraggeber benötigen

Je präziser die Eingaben, desto schneller und stabiler ist die Umsetzung. Auch „unperfekte“ Inputs sind möglich — dann aber mit klarer Annahmenliste.

Daten & Kontext

Projektart / Phase
Neubau/Bestand, Entwurf/Genehmigung/Ausführung/Bestand.
Vorhandene Daten
RVT/IFC/DWG/PDF, ggf. Punktwolke (E57/RC/…).
Koordinaten/Bezug
Koordinatensystem, Höhenbezug, ggf. Shared Coordinates.

Vorgaben & Output

  • LOD/LOI-Ziel und Modellgrenzen (pro Bauteilgruppe, wenn möglich)
  • Pflichtattribute, Klassifikation, Naming (falls vorhanden)
  • Outputs: RVT/IFC/BCF, ggf. Pläne/Listen (vereinbart)
  • Kommunikation: CDE/Cloud, BCF-Tickets, Meetings/Protokolle

FAQ

Welche Eingaben brauchen Sie für ein Angebot?

Kurz reichen: Projektart, Leistungsphase, gewünschte LOD/LOI, vorhandene Daten (RVT/IFC/DWG/PDF) sowie Ziel-Outputs (IFC/BCF, ggf. Pläne/Listen). Danach klären wir Standards und Abnahmekriterien.

Liefern Sie auch IFC/BCF und dokumentieren die Export-Einstellungen?

Ja. Wir liefern IFC nach Vorgabe (Version/MVD) und dokumentieren die Einstellungen (Mapping/Profil), optional inklusive BCF-Paketen für Issues und Rückmeldeschleifen.

Wie stellen Sie Qualität und Nachvollziehbarkeit sicher?

Über definierte Regeln (Naming/Attribute/Struktur), wiederholbare Checks, dokumentierte Annahmen und eine Abnahme-Checkliste. So ist nachvollziehbar, was geprüft wurde und was im Scope liegt.

Arbeiten Sie deutschlandweit und remote?

Ja. Die Leistung erfolgt typischerweise remote. Abstimmungen laufen über Teams/Meet, CDE/Cloud und BCF-Tickets. Bei Bedarf sind hybride Setups möglich.

Wie schnell können Sie starten?

Nach Klärung von Scope, Datenlage und Zugängen (CDE/Cloud) ist ein Start in der Regel kurzfristig möglich. Die konkrete Vorlaufzeit hängt vom Umfang und den Lieferterminen ab.