BIM-Koordination in Stuttgart – Clash Detection, BCF & Reporting

Wir koordinieren Fachmodelle, finden Kollisionen mit definierten Regeln/Toleranzen, steuern Issues per BCF und liefern verständliche Reports für die Abstimmung. Sie erhalten vorab ein transparentes Angebot – mit klarem Scope und Abnahmekriterien.

Stuttgart & Region OpenBIM (IFC/BCF) Clash Rules & Toleranzen Dokumentierte Abnahme
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Koordination & Kollisionsprüfung BCF-basiertes Issue-Management Angebot • Kosten • Beauftragung
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Stuttgart & Region: Wann Koordination den Unterschied macht

In der Region Stuttgart treffen anspruchsvolle Terminpläne auf hohe technische Dichte – oft mit paralleler Planung (TGA/Tragwerk/Architektur), Umbauanteilen im Bestand und kurzen Entscheidungswegen. Genau hier bringt eine klare Koordinationslogik messbar Ruhe ins Projekt.

Typische Projektsituationen:
  • Hochbau & Mixed-Use: enge Schächte, Durchbrüche, Ausbau-Taktung.
  • Industrie/Produktion: kollisionskritische TGA-Trassen, klare Prioritäten, kurze Zyklen.
  • Bestand: unvollständige Ausgangsdaten, Abgleich mit Planständen, höhere Toleranzdisziplin.

Lokaler Bezug ohne harte Versprechen: Wir arbeiten deutschlandweit, die Leistungserbringung erfolgt typischerweise remote.

Leistungsbausteine (Scope statt Bauchgefühl)

BIM-Koordination ist dann effizient, wenn Scope, Regeln und Abnahme vorab feststehen. Deshalb strukturieren wir Leistungen in Bausteine, die Sie projektgerecht kombinieren.

Clash Detection

  • Regeln & Toleranzen: z. B. harte/weiche Kollisionen, Freiräume, Gewerksprioritäten.
  • Priorisierung: kritisch → relevant → Hinweis; mit klarer Verantwortlichkeit.
  • Reproduzierbarkeit: wiederholbare Checks, dokumentierte Prüfläufe.

BCF-Issue-Management

  • Issues mit Referenz, Status, Priorität, Verantwortlichen und Fristen.
  • Nachverfolgung über BCF-Workflow (CDE oder abgestimmte Übergabe).

Koordinationsläufe & Reporting

  • Rhythmus nach Projekt: wöchentlich/14-tägig/Meilenstein-bezogen.
  • Reports/Listen: offene Punkte, Trends, „Done vs. Open“, Abnahme-Check.

Kosten & Angebot: Wie wir kalkulieren (transparent)

Statt pauschaler Zahlen: Wir zeigen die Kostentreiber offen und binden sie an messbare Kriterien (Scope, Datenlage, Prüftiefe, Cadence).

Haupt-Kostentreiber (Matrix)

Diese Faktoren bestimmen Aufwand und Preis in der Praxis – unabhängig von Tool-Stack oder Projektbezeichnung.

Faktor Was genau wirkt sich aus? Wie wird es im Angebot fixiert?
Anzahl Fachmodelle Architektur, TGA/MEP, Tragwerk, Stahlbau, Bewehrung, Sondergewerke Liste der Modelle + Versionen + Verantwortliche
Modellreife (LOD/LOI) Geometrische Dichte, Attributtiefe, Konsistenz der Struktur LOD/LOI-Ziel + Mindestattribute + Abnahmekriterien
Prüftiefe Clash Rules, Toleranzen, Filter (z. B. nur TGA↔Tragwerk) Regelsatz (Kurzbeschreibung) + Toleranzwerte
Koordinations-Cadence Wöchentliche Läufe vs. Meilensteine; Meeting-/Moderationsanteil Rhythmus + Deliverables pro Zyklus
Datenqualität & CDE Zugänge, Namenskonventionen, Ablage, Versionsdisziplin CDE-Vorgehen (oder Übergabeprozess) im Scope
Angebotsformat
Fixierter Scope (was enthalten ist / was nicht), definierte Annahmen, klare Abnahme („Definition of Done“).
Transparenz
Sie sehen vor Beauftragung: Umfang, Rhythmus, Outputs, Verantwortlichkeiten, Grenzen.
Praxis-Hinweis: Wenn Standards (Naming, Attribute, Toleranzen) noch nicht existieren, definieren wir eine minimale, prüfbare Baseline. Das senkt Rework-Risiko und macht Koordinationsläufe reproduzierbar.

Deliverables: Was Sie am Ende wirklich erhalten

Nicht „wir haben geprüft“, sondern ein strukturiertes Paket, das sich im Team weiterarbeiten lässt.

  • Koordinationsmodell: IFC/RVT-Setup nach Projektregeln (Aggregation/Referenzen).
  • BCF-Issue-Set: eindeutig referenziert, priorisiert, statusfähig.
  • Reports/Listen: Clash-Übersicht, offene Punkte, Trend je Zyklus, Abnahme-Check (nach Scope).
  • Dokumentation: Annahmen, Toleranzen, Regelsatz, Versionen.

Übergaben erfolgen strukturiert über CDE/Cloud oder als abgestimmtes Paket – abhängig von Ihren Prozessen.

Koordinationsmatrix (kurz & verständlich)

Ein kompaktes Raster, um Prüfumfang und Verantwortlichkeiten schnell zu klären.

Gewerk-Paar Typische Konflikte Üblicher Output
Architektur ↔ TGA Schächte, Decken, Trassen, Durchbrüche BCF-Issues + Report „kritisch“
TGA ↔ Tragwerk Unterzüge, Stützen, Kernbereiche Priorisierte Issues + Freiraum-Regeln
Stahlbau ↔ TGA/Architektur Anschlüsse, Höhenlagen, Wartungszonen Issue-Set + Abnahme-Check
Bestand ↔ Neuplanung Datenlücken, Planstände, Toleranzen „Assumptions“-Dokument + Issues

Die Matrix wird im Angebot als Scope-Teil fixiert: welche Paare, welche Regeln, welcher Rhythmus.

Ablauf (praxisnah, dokumentiert)

Ein wiederholbarer 5-Schritte-Workflow – geeignet für laufende Koordinationszyklen.

1

Kick-off: Ziele & Abnahme

Use-Cases, Scope, Cadence, Toleranzen, Outputs (IFC/BCF/Reports), Abnahme-Definition.

2

Datenübergabe & Setup

Modelle, Koordinaten, Standards, CDE/Cloud-Zugänge, Versionierung, Regelsatz.

3

Koordinationslauf

Model Check, Clash Detection, Filterung, Priorisierung, Issue-Erstellung (BCF).

4

Review & Abstimmung

Reports/Listen, Statuslogik, Abstimmungstermin (optional), klare „Next Actions“.

5

Übergabe & Nachverfolgung

Übergabepaket, offene Punkte, Trend, Abnahme-Check – startklar für den nächsten Zyklus.

Anti-Template-Variante dieser Seite: Ablauf steht bewusst nach Kosten/Deliverables, weil Nutzer mit „Angebot/Kosten“-Intent zuerst Kalkulation & Output verstehen wollen.

Benötigte Eingaben (damit es schnell geht)

Minimal-Inputs reichen oft – je klarer die Daten, desto schneller der erste Koordinationslauf.

Mindest-Inputs

  • Projektart, Leistungsphase, beteiligte Gewerke (mind. Liste).
  • Vorhandene Modelle/Daten: RVT/IFC/DWG/PDF/TEKLA (inkl. Version/Stand).
  • Ziel-Outputs: IFC/BCF, Reports/Listen, ggf. Koordinationsmodell.
  • Koordinationsrhythmus (z. B. wöchentlich/14-tägig) und Kommunikationsweg.

Optional (wenn vorhanden)

  • LOD/LOI-Vorgaben, Namenskonventionen, Klassifikation, Pflichtattribute.
  • Clash Rules/Toleranzen aus Projektrichtlinie oder BIM-Abwicklungsplan.
  • CDE-Struktur, Rollen/Verantwortlichkeiten, Abnahme-Checklisten.

Passende Leistungen

Leistungen für Stuttgart

Direkt zu den passenden Landingpages nach Gewerk (Angebot/Kosten/Beauftragung).

Diese Services werden häufig zusammen beauftragt.

Empfohlen

IFC/OpenBIM: Austausch, Model Check, Datenqualität

IFC-Modelle, Export-Settings, Attributmapping, Validierung & Model Check. BCF für Issue-Management, klare IFC-Versionen/MVD.

Empfohlen

Revit TGA / MEP BIM-Planung

TGA/MEP BIM in Revit: HLS & Elektro-Modelle, Koordination, Durchbruchsplanung, IFC/BCF-Workflow. Deutschlandweit.

Empfohlen

BIM-Management & ISO 19650 – Prozesse, CDE, Qualitätssicherung

Informationsmanagement nach ISO 19650: Rollen, Workflows, CDE-Setup, Namenskonventionen, Datenlieferpläne, Model Checks und Abnahme.

FAQ

Welche Informationen benötigen Sie für ein belastbares Angebot?

Für ein belastbares Angebot reichen: Projektart, beteiligte Gewerke, gewünschte Koordinations-Cadence, Ziel-Formate (IFC/BCF/RVT) sowie vorhandene Standards (Naming, Attribute, Toleranzen). Wenn noch keine Standards existieren, definieren wir diese gemeinsam als Angebotsgrundlage.

Was beeinflusst die Kosten für BIM-Koordination und Clash Detection am stärksten?

Typische Kostentreiber sind Anzahl der Fachmodelle, Modellreife (LOD/LOI), Qualität der Ausgangsdaten, gewünschte Prüftiefe (Regeln/Toleranzen), Häufigkeit der Koordinationsläufe sowie Reporting- und Abstimmungsaufwand. Deshalb arbeiten wir mit klarem Scope und definierten Abnahmekriterien.

Welche Deliverables erhalten wir am Ende eines Koordinationszyklus?

Je nach Scope erhalten Sie ein strukturiertes Übergabepaket aus Koordinationsmodell (IFC/RVT-Setup), BCF-Issue-Liste mit Status/Priorität sowie Reports/Listen (z. B. Clash-Übersicht, offene Punkte, Abnahme-Check).

Arbeiten Sie remote – auch für Projekte im Raum Stuttgart?

Ja. Die Leistungserbringung erfolgt in der Regel remote über CDE/Cloud, BCF-Workflow und Online-Abstimmungen. Entscheidend sind klare Standards, Zugänge und ein definierter Rhythmus.

Welche Formate unterstützen Sie (OpenBIM)?

Projektabhängig arbeiten wir mit RVT/TEKLA sowie OpenBIM-Formaten IFC und BCF. IFC-Version, MVD und Attribut-Set stimmen wir auf Ihre Vorgaben ab, damit die Datenqualität im CDE gewährleistet bleibt.

Wie stellen Sie Nachvollziehbarkeit und Qualität sicher?

Über definierte Regeln (Naming, Attribute, Struktur), dokumentierte Toleranzen/Clash Rules, wiederholbare Model Checks und eine klare Abnahme-Definition. Änderungen, Annahmen und Prüfergebnisse werden versioniert dokumentiert.

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